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Weine aus Frankreich
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Weingut: Champ des Soeurs

Das neue Glanzlicht in Fitou heisst Laurent Maynadier.

Der junge Winzer gehört einer alten Winzerfamilie an.

1994 hatte er sich selbstständig gemacht und noch

einige Weingärten dazugekauft. 1999 war sein erster

Jahrgang in Eigenregie. Im Gegensatz zur regionalen

Tradition im Fitou, die stets rustikale Tropfen herzustellen

sucht, haucht Lourent seinen Weinen mehr Eleganz ein.

Außergewöhnlich ist auch sein Dessertwein,

der eine unüberbietbare Finesse besitzt.

Weingut: Chateau Gres Saint–Paul

Das Weingut ist zwischen Montpellier und Nîmes in

dem Ort Lunel beheimatet. Die Besitzerfamlie Servieres

kann auf eine lange Tradition im Weinanbau blicken,

die bis ins 19 Jahrhundert zurückreicht. 

Jean Philippe Servieres, der jetzige Eigentümer von

Chateau Gres Saint-Paul, war früher der Finanzchef einer

Computerfirma in Paris. Als er das Familien-Chateau

übernahm, traf er seinen heutigen Partner, den

begnadeten Önologen Philippe Salace. Seit der

Übernahme des Château 1976 durch Jean,

wurde viel in neue Kellertechnik investiert und

auch die biodynamische Arbeit im Weinberg trägt

heute ihre reifen  Früchte. Kaum ein Jahr vergeht ohne

Auszeichnung in der Fachpresse.

Weingut: Château la Grave

Das Weingut ist in Badens gelegen,

nicht unweit der Stadt Carcassonne,

30 Km im Landesinneren.

La Grave gehört zu den festen Größen

im Minervios. Kaum eine andere Domaine 

kann so köstliche Weißweine vininfizieren

und auch die Roten werden jährlich besser.

Weingut: Château Mosse

In dem 80 Seelen Dorf St. Colombe,

unweit der Ausläufer der Pyrenees Orientales,

liegt in dem schönsten Teil der Aspres

das Weingut Mosse.

Es wird in der fünften Generation von der

Familie Mosse geleitet. Hier entstehen

klassische Weine, die zu den hoch

bewerteten Weinen Südfrankreichs gehören.

Durch optimale klimatische Bedingungen,

Schutz vor den Winden sowie

trockene heiße Sommer und milde Winter,

werden gute Voraussetzungen geschaffen, um ein guten Reifegrad der Beeren für Spitzen-eine zu gewährleisten.

Weingut: Domaine Bertrand-Berge

Das Weingut ist in der Appellation (Bereich) Fitou gelegen, etwa 20km von Perpignan entfernt. Die Berges sind 

Winzer in der 4 Generation. Es wurden schon um das Jahr 1900 Medaillen bei Wettbewerben gewonnen.

Heute gelten die Berges als die Nummer eins unter denWinzern  der Appellation  Fitou.

Im Allgemeinen gelten Fitous als sehr rustikal und tanninreich.

Bertrand versucht den Weinenvor allem mehr Eleganz und Samtigkeit zu verleihen,

und das mit wachsendem Erfolg.  

Weingut: Domaine Boudau

In der Stadt Rivesalte, 15 Kilometer nördlich von Perpignan,

betreiben die Geschwister Boudau Ihr Weingut.

Die Domaine wurde noch in den 20ziger Jahren gegründet.

1993 haben die Geschwister die  Familiendomaine

übernommen. Eine wahre Qualitätsexplosion ist durch

die  behutsame Rekultivierung der Reben und Investitionen

in neue Kellertechnik entstanden. Das zweite Geheimnis des

Erfolgs: die Ernte erfolgt durch  reine Handlese,

jede einzelne Parzelle wird  mit großer Sorgfalt

vinifiziert, um die Charakteristiken des Terroirs

(Boden und klimatische Verhältnisse) besser hervorzuheben.

Ein großer Mischanteil der Rebe Grenache Noire

verleiht den Weinen von Boudau besondere Samtigkeit

und Weichheit wobei sie immer Ihre komplexe

Struktur beibehalten. Die Qualitätsbestrebungen haben sich

schon ausgezahlt. Heute findet man jedes Jahr

Boudaus Weine auf den ersten Plätzen des Roussillon.

Weingut: Domaine Clavel

Der immer gut gelaunte Pierre Clavel,

gehört zu den bekanntesten

Winzern des Languedocgebietes.

Seine Weine sind die begehrtesten dieser  Gegend.

Das einzigartige der Weine ist die Beschaffenheit

des Bodens die fast identisch mit den besten

Lagen in der nördlichen Rhone ist. Durch

Ertragsbegrenzung wird die Qualität der Weine

gesteigert. Trotz aller Erfolge in der Fachpresse

sind die Preise moderat geblieben. Denn (Zitat): „Ich bin ein Proletarier und mache Wein für Proletarier!

Und die sollen sich meinen  Wein auch leisten können!“

 

Weingut: Domaine Clos Massotte

Herr Massotte hat sich mit einem Paukenschlag in die Welt

der Spitzenweine des Roussillon katapultiert. Gleich beim

ersten Mal hatte er im Jahre 2007 im Guide Hachette eine

Platzierung unter den drei besten Weinen erzielt.

Der junge sympathische Massotte gehört einer Familie an,

die seit 200 Jahren den Winzerberuf ausübt. Zu der Domaine

gehören die besten Lagen der Region Roussillion, besonders

die  Parzellen an den Hängen der Gebirgskette Aspre.

Bis vor ein paar Jahren wurde das komplette Traubengut

in die dortige Winzergenossenschaft abgegeben.

Im Jahre 2003 hat sich Massotte entschlossen, seine besten Parzellen selbst zu Vinifizieren. Die Rebstöcke der Grenache Noir- sowie der Carignan- Traube sind schon zwischen 60 bis 80 Jahre alt und haben ein fantastische Konzentration. Die Ergebnisse sind opulente und sinnliche Weine. Ein Namen den man sich merken sollte.

 

Weingut: Domaine de Baubiac

Das Weingut liegt in der Nähe des mystischen Bergriesen

Pic St. Loup, nur 30 km von Montpellier.

Die Domaine  wird von den beiden

Brüdern Philippe betrieben.

Beide gehen einem anderen Hauptberuf nach

und betrachten das Weingut als aufregendes Hobby.

Das Interessante an den Weinen ist das ungewöhnliche

Mischungsverhältnis von Mourvedre das dem Wein eine

kräftige Struktur verleiht.

Diese intensiven Tropfen geben

Vollgas und sind nichts für zarte Gemüter.

Weingut: Domaine de Cabrol

In 300 m Höhe im Weinbaugebiet Cabardès, über den Hügeln der Stadt Carcassonne,

liegt die Domaine de Cabrol. Ihr Patron, Claude Carayol, besitzt 130 Hektar von denen

nur 21 Hektar mit Reben bepflanzt sind.

Durch Selektion der Weinparzellen werden die besten mikroklimatischen Bedingungen geschaffen.

Die Domaine besitzt eine lange Weintradition, die bis ins 16 Jahrhundert zurückreicht.

Die Winzer des Weinanbaugebietes Cabardès (das westlichste im Languedoc) mischen die

(Merlot, Cabernet Sauvignon) mit denen des Midi (Syrah, Grenache).

Die Weine der Domaine de Cabrol sind von kräftiger Struktur, begründet, ein echter Champagnois, der den Crémant nach traditionellen Methoden seiner Heimat vinifizierte. Der heutige Besitzer der Domaine, Jaques Clavel, ist dem Motto treu geblieben „Crémant de Limoux ist ein Spitzenprodukt“, das leider in unseren Breitengraden unbekannt ist und einen Vergleich mit seinem Rivalen, dem Champagner, nicht zu scheuen braucht.

Weingut: Domaine de la Cadenette

Zwischen des Stadt Nîmes und dem Naturschutzgebiet

Camargue liegt die 60 ha-Domaine Cadenette.

Die Domaine wird von Pierre Dideron und seiner

Familie  betrieben. Ein altes traditionelles provenzalisches

Bauernhaus (Mas) aus den 18. Jahrhundert bildet das

Zentrum des Weinguts, in dem auch die

Familienmitglieder leben. Der Stil der Weine besticht

durch seine feine Struktur und ein sehr selten zu findendes

blumiges Bouquet.


Weingut: Domaine Depeyre

Wenn ich eine starke Frau beschreiben sollte, dann fiele mir auf Anhieb diese ein.

Die 12-Hektar-Domaine in der Stadt Cases-de-Pène bewirtschaftet Brigitte Bil ganz

allein in eigener Regie und mit einer kaum zu überbietenden Sorgfalt im Weinberg

und im Weinkeller. Ihr Mann Serge Depeyre ist einer der bekanntesten Weinmacher

des Roussillon  und verwaltet die Domaine Clos de Fées. Serge hilft Brigitte mit

seinem reichhaltigen Fachwissen bei der Vinifizierung der Weine.

Weingut: Domaine des Trois Orris

Der junge Alpinist und gelernte Fachgastronom Joep Graler

hat im Herzen des Roussillon eine kleine Domaine von

10 Hektar erworben. Der Clou seiner Lage ist die Höhe

von 600 m über dem Meeresspiegel (wahrscheinlich das höchste

Anbaugebiet in Südfrankreich), was den Trauben die erforderliche

langsame Reifung ermöglicht. Das Wichtigste ist für Joep der

natürliche Einklang mit der Natur, was ihn seit den

ersten Tagen im Weinberg zum biologischen Weinanbau führte.

Die verstreuten Parzellen sind von sehr altem Bestand,

was besonders  die Rebsorten Carignan blanc und

Carignan rouge interessant macht. 

Weingut: Domaine du Grand Arc

Im Herzen der Corbieres liegt das Weingut Grand Arc.

Inspiriert durch die atemberaubende wilde Landschaft

hatte der Elsässer Bruno Schenck im

Jahr 1990 das 15 Hektar große Weingut erworben.

Auf Bergparzellen, die nur in Handarbeit bewirtschaftet

werden, auf sehr mageren steinigen Böden

die mit Kalk und Ton vermischt sind, entstehen Weine

von starker Komplexität und Konzentration, die in diesem

Preissegment ihres Gleichen suchen. 

Weingut: Domaine du Mas Bècha

An den Ausläufern der Bergkette Aspres liegt das Weingut Bècha

vor den Pforten der Stadt Perpignan. Das Weingut wurde 1997

von der Familie Perez übernommen. Seitdem weht ein neuer

Wind in der Domaine. Durch bessere Selektion der  Rebflächen,

Ertragsminimierung  und Entfernen  von überschüssigen Trieben

und Blättern sowie der „lutte raisonnèe „ (vernünftige Bekämpfung),

welche die Weinberge vor zu vielen  chemischen Stoffen schützt,

werden immer bessere Ergebnisse erzielt. Heute gehört die

Domaine zu den führenden Weingütern in der Region.

Weingut: Domaine du Poujol

In der Nähe von Montpellier haben sich der

Engländer Robert Cripps uns seine aus Kalifornien

stammende Frau Kim aus lauter Sehnsucht

die 20 Hektar große Domaine du Poujol gekauft.

Robert hat als Önologe in Kalifornien und im

Burgund gearbeitet. Bei seinen Weinen spürt

man seine Erfahrung und Feingefühl.

Er paart die Finesse und die Eleganz des Burgunds

Weingut: Domaine J. Laurens

Um die Stadt Limoux herum erstrecken sich die Weingärten der AOC Limoux.

Die sehr kalkhaltige Erde eignet sich hervorragend für den Anbau von Weißweinreben. Die Spezialität dieses Anbaugebietes ist die Herstellung von Sekt (Crémant de Limoux), der auf der gleichen Herstellungsmethode basiert wie der Champagner.

Schon im 16. Jahrhundert, nicht unweit von Limoux in der Abtei Saint-Hilaire, wurde das Verfahren zu Herstellung von Schaumwein entdeckt.

Die Domaine Laurens wurde durch Michel Dervin begründet, ein echter Champagnois, der den Crémant nach traditionellen Methoden seiner Heimat vinifizierte. Der heutige Besitzer der Domaine, Jaques Clavel, ist dem Motto treu geblieben „Crémant de Limoux ist ein Spitzenprodukt“, das leider in unseren Breitengraden unbekannt ist und einen Vergleich mit seinem Rivalen, dem Champagner, nicht zu scheuen braucht.

Weingut: Domaine La Prade Mari

Die aus Algerien stammende Familie Mari hat in den 70ern

die Domaine Übernommen, wobei sie schon in Algerien

einen großen landwirtschaftlichen Betrieb leitete.

Die Domaine liegt unweit des noch in römischen Zeiten

gegründeten Minerve, von der der Name des Weingebiets

sich ableitet: AOC Minervois. Eric Mari, der Enkel,

führt heute das Weingut in die Moderne, bleibt aber seinen

Familienwurzeln treu. Seine Weine sind charakterstark und

spiegeln ihren Bodenverhältnisse (Tonkalkverwitterungsböden)

wider, wobei Eric auf die Ausgewogenheit der Weine achtet.

Weingut: Domaine Le Soula

Der Name Gouby hat im südfranzösischen Weinbau

einen mystischen Klang. Als einer der ersten Winzer

in den 80ern im Roussillon erkannte Gérard Gauby

das Potenzial seiner Domaine Gauby  und führte diese

zu der Spitze des Roussillon. Vor fünf Jahren kaufte

Gérard von der Coopérative in Saint-Martin de Fenouillet

einen Rebgarten. Durch seine meisterliche Erfahrung und

viel Fingerspitzengefühl schaffte er es in kürzester Zeit,

die Domaine  unter die besten Weingüter zu platzieren.

Weingut: Domaine Le Soula

Der Name Gouby hat im südfranzösischen Weinbau

einen mystischen Klang. Als einer der ersten Winzer

in den 80ern im Roussillon erkannte Gérard Gauby

das Potenzial seiner Domaine Gauby  und führte diese

zu der Spitze des Roussillon. Vor fünf Jahren kaufte

Gérard von der Coopérative in Saint-Martin de Fenouillet

einen Rebgarten. Durch seine meisterliche Erfahrung und

viel Fingerspitzengefühl schaffte er es in kürzester Zeit,

die Domaine  unter die besten Weingüter zu platzieren.

Weingut: Domaine Pierre Cros

Das Weingut ist in Badens gelegen, 

unweit der Stadt Carcassonne, 30 km im

Landesinneren. Pierre Cros ist ein  Spezialist für

sehr alte Rebsorten. Manchen Sorten die bereits

den neuen Rebensorten gewichen

sind, verhilft er so zum neuem Glanz.

Fast ganz allein bearbeitet er seinen

Rebgarten und lässt sich nicht von Trends

des Weinmarkts leiten.

Er  ist immer für eine Überraschung gut:

bei meiner letzten Verkostung,